Die Satzung des VTB

VEREIN FÜR TRADITIONELLEN BUDOSPORT

SATZUNG

§ 1

Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein trägt den Namen  Verein  für  traditionellen  Budosport.  Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach die Bezeichnung e.V. füh­ren.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in 26127 Oldenburg.

§ 2

Zweck und Grundsätze

  1. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassistischen und konfessionellen Bestrebungen, die ostasiati­schen Kampfkünste als Sport, als bedeutsames Mittel der Erziehung, der Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung und als Körper- und Geisteskultur zu fördern und zu pflegen. Dies wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistun­gen, die Durchführung von Übungsstunden, die Teilnahme an Meisterschaften und Tur­nieren und durch Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen erreicht werden sollen. Er ist damit ein Verein für Leistungs-, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport.
  2. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mit­glieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Für die Durchführung des Sportbetriebs, der Verwaltungsaufgaben und für die Ausführung von Satzungsämtern ist die Zahlung angemessener Vergütungen bzw. Aufwandsentschädigungen zulässig – über die Höhe entscheidet der Vorstand. Für Vereinszwecke verausgabte Gelder (§ 670 BGB) müssen innerhalb von 3 Monaten abgerechnet werden.
  4. Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen e.V. und in den zuständigen Lan­desfachverbänden.

§ 3

Mitgliedschaft

  1. Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft wird durch Ab­gabe einer Beitrittserklärung beantragt. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich unter Benutzung der vom Verein herausgegebenen Beitrittserklärung an den Verein zu rich­ten. Minderjährige bedürfen der Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters. Als Förde­rer des Vereins können Personenvereinigungen öffentlichen und privaten Rechts sowie Einzelpersonen dem Verein beitreten, ohne dass ihnen Rechte aus dieser Mitgliedschaft erwachsen. Sie zahlen einen ein­maligen oder laufenden Beitrag nach Vereinbarung.
  2. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme als Mitglied. Die Ablehnung eines Auf­nahme­antrages bedarf keiner Begründung.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt am 1. des Monats, in dem sie beantragt wurde.
  4. Die Mitgliedschaft endet durch

a)  Tod
b)  freiwilligen Austritt
c)  Ausschluss
d)  Auflösung des Vereins

  1. Der freiwillige Austritt erfolgt durch eingeschriebene, schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er kann nur zum 31.12. eines jeden Jahres mit einer Frist von 3 Monaten erfolgen.
  2. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt
  3. wenn es den Zweck oder das Ansehen des Vereins schädigt,
  4. trotz Anmahnung seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt,
  5. wenn es den Anordnungen des Vorstandes, soweit diese durch diese Satzung be­gründet sind, nicht Folge leistet,
  6. wenn es vorsätzlich gegen die Satzung verstößt,
  7. über den Ausschluss entscheidet nach Anhörung des Mitglieds der Vorstand.
  8. Die Mitteilung über den Ausschluss ist dem Auszuschließenden durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
  9. Austritt oder Ausschluss befreien nicht von bereits entstandenen finanziellen oder son­stigen Verpflichtungen.
  10. Vom Verein zur Verfügung gestellte Sportgeräte usw. sind unverzüglich nach Beendi­gung der Mitgliedschaft in einwandfreiem Zustand zurückzugeben.

§ 4

Beiträge

  1. Vereinsmitglieder haben die durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge zu zah­len.
  2. Die jeweils fälligen Mitgliedsbeiträge sollen 1/4-jährlich durch Bankeinzugsverfahren (Lastschrift) oder Dauerauftrag (nur bei Jahreszahlern) entrichtet werden.
  3. Über Beitragserhöhung oder -ermäßigung und über die Erhebung von Aufnahmege­bühren und Umlagen (bis zu einer Höhe von 2 Jahresbeiträgen) beschließt die Mitgliederversammlung.
  4. Beiträge und Umlagen können nicht mit Forderungen aufgerechnet werden. Die Rück­er­stattung von Beiträgen, Umlagen usw. bei Ausfall von Übungsstunden ist ausge­schlossen.
  5. Anfallende Storno-, Mahn- und Bearbeitungsgebühren gehen zu Lasten des betroffenen Mitgliedes.

§ 5

Mitgliederversammlung

  1. Der Vorstand hat zur Jahresversammlung und, falls es die Ver­einslage erfordert, zur außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen. Zu den Versammlungen wird unter Angabe der Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher durch Aushang im Schaukasten an der Geschäftsstelle Niekampsweg 2, 26670 Uplengen eingeladen.
  2. Anträge müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie rechtzeitig sechs Wochen vor der Versammlung schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand eingebracht wer­den. Nicht rechtzeitig eingebrachte Anträge können nicht berücksichtigt werden.
  3. Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
  4. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Stimmen der abgegebenen Stimmen gefasst.
  5. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von drei Vierteln der Stimmen der abgegebenen Stimmen.
  6. Über jede Versammlung ist eine Niederschrift zu führen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 6

Stimmrecht

  1. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied ab 16 Jahren.
  2. Die Ausübung des Stimmrechts ist daran gebunden, dass das an sich stimmberechtigte Mit­glied seine Beitragsverpflichtungen seit mindestens einem Monat vor der Ver­sammlung er­füllt hat.
  3. Eine Übertragung des Stimmrechts auf die gesetzlichen Vertreter oder andere Mitglieder ist ausgeschlossen.

§ 7

Jahreshauptversammlung

  1. Die Jahreshauptversammlung findet jedes Jahr statt. Sie muss im ersten Halbjahr ­des Jah­res durchgeführt werden.
  2. Mit der Einladung ist eine Tagesordnung bekannt zu geben, die mindestens folgende Punkte enthalten muss:
  3. Entgegennahme der Berichte des Vorstands,
  4. Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,
  5. Entlastung des Vorstandes,
  6. Neuwahlen der Kassenprüfer,

3.  Die ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, unab­hängig von der Anzahl der

§ 8

Wahlen

  1. Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Gewählt werden kann nur wer anwesend ist, oder vorher schriftlich seine Zustimmung zur Übernahme eines Amtes erteilt hat.

§ 9

Vorstand

  1. Dem Vorstand obliegen die Leitung und die Geschäftsführung des Vereins.

Der Vorstand besteht aus bis zu 7 Mitgliedern:
a) dem 1. Vorsitzenden

  1. dem stellvertretenden Vorsitzenden
  2. dem Manager
  3. dem Vorstand Breitensport
  4. dem Vorstand Leistungssport
  5. dem Vorstand Finanzen
  6. dem Vorstand Kinder und Jugend

Die Mitglieder des Vorstandes müssen volljährig sein.

  1. Jedes Vorstandsmitglied ist nach § 26 BGB einzeln vertretungsberechtigt.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einladung mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind, davon müssen aus dem Personenkreis des 1. Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden und des Managers mindestens zwei Personen anwesend sein. Die Einberufung zur Sitzung des Vorstandes ist unter Angabe der Tagesordnung 2 Wo­chen vorher allen Mitgliedern des Vorstandes schriftlich zuzustellen.
  3. Der Vorstand ist ermächtigt redaktionelle Änderungen der Satzung, die das Gericht oder an­dere Behörden verlangen, selbst vorzunehmen.
  4. Der Vorstand ist für sämtliche Vereinsangelegenheiten zuständig, soweit dies nicht ausdrücklich einem anderen Organ zugewiesen ist.
  5. Jedes Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 BGB ist berechtigt Zahlungsanweisungen bis zu einer maximalen Höhe von € 2000.- zu unterzeichnen. Für Zahlungsanweisungen eines höheren Betrages bedarf es der Zustimmung von mindestens zwei weiteren Vorstandmitgliedern.
  6. Ist ein Vorstandsamt nicht besetzt, kann der Vorstand sich bis zur folgenden Mitgliederversammlung selbst ergänzen oder die Aufgaben des vakanten Amtes unter sich aufteilen.
  7. Der Vorstand ist ermächtigt eine Beitragsordnung sowie eine Reisekostenordnung zu erlassen, nach deren Bestimmungen die Beitragserhebung und die Abrechnung der Reisekosten erfolgen. Die Ordnungen und deren Änderungen beschließt der Vorstand mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes.

§ 10

Die Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und nach außen. Er leitet die Vor­standssit­zungen und die Mitgliederversammlungen. Bei seiner Verhinderung obliegen diese Aufgaben dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Manager, dem Vorstand Breitensport, dem Vorstand Leistungssport und dem Vorstand Finanzen.
  1. Der stellvertretende Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und nach außen. Er leitet die Vor­standssit­zungen und die Mitgliederversammlungen bei Abwesenheit des Vorsitzenden.
  1. Der Manager hat die Aufgabe, Finanzquellen zu erschließen, Ausgaben zu minimieren und für ein gutes Image des Vereins in der Öffentlichkeit zu sorgen, Mitglieder zu werben und Kooperationen im Interesse des Vereins zu schließen.
  1. Der Vorstand Breitensport hat zur Aufgabe die Gestaltung des Behörden- und Firmensports, Seniorensports und Freizeitsports zum Inhalt.
  1. Der Vorstand Leistungssport hat zur Aufgabe die Gestaltung des Wettkampfsports, der Leistungsförderung und der Nominierung / Berufung von Wettkämpfern für Turniere und Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene.
  1. Der Vorstand Finanzen verwaltet die eingehenden Gelder und leistet die vom Vorstand angewiesenen Zahlungen. Am Ende eines Ge­schäftsjahres hat der Kassenwart eine Jahresrechnung aufzustellen. Diese muss das Vermögen des Vereins, den Kassenbestand und die ausstehenden Forderungen enthalten. Er hat der Hauptversammlung einen Kassenbericht über das abge­laufene Geschäftsjahr vorzulegen.
  1. Der Vorstand Kinder und Jugend hat zur Aufgabe die Förderung des Kinder- und Jugendsports, sowie die Gestaltung außersportlicher Aktivitäten. Er ist der Ansprechpartner für die Vereinsjugend. Er leitet die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins und arbeitet mit dem Vorstand Breitensport zusammen.

§ 11

gestrichen

 

§ 12

Kassenprüfer

  1. Die Jahreshauptversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer für eine Amtszeit von zwei Jahren. Die Prüfer dürfen nicht dem Vor­stand ange­hören.

Einmalige Wiederwahl ist zulässig.

  1. Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Durchführung der Kassenge­schäfte, die Belege, sowie die Kassenführung sachlich und rechnerisch prüfen, durch ihre Unterschriften bestätigen und der Jahreshauptversammlung hierüber einen Be­richt vorlegen.
  2. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer den gesamten Vorstand unver­züglich verständigen.
  3. Die Prüfungen sollen in angemessenen Zeitabständen sowie am Schluss des Ge­schäftsjahres erfolgen.

 

§ 13

Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitglie­derversammlung erfolgen. Hierzu ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Verein für Traditionellen Budosport – Westerstede e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 14

Das Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 15

HAFTUNG

  1. Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen und Geräte des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind.
  2. Der Vorstand wird vom Verein für Schäden im Rahmen der Vorstandstätigkeit aufgrund leichter Fahrlässigkeit freigestellt.
  3. Für grob fahrlässige oder vorsätzliche Beschädigungen des Vereinseigentums haftet das handelnde Mitglied.